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Berufliches Schulzentrum Löbau

HAND IN HAND ZUM ERFOLG

Interview mit Schulleiterin Kerstin Bronlik

Was ist das Besondere an Ihrem BSZ und welche Möglichkeiten der Ausbildung bieten sich für die Schüler?

Bei uns gibt es viele interessante duale Ausbildungsmöglichkeiten. Das Besondere an unserer Einrichtung ist, dass wir entsprechend zu den dualen Möglichkeiten das berufliche Gymnasium in den Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Technikwissenschaften mit Bautechnik oder Datenverarbeitungstechnik sowie Agrarwissenschaft anbieten.
Der Schüler kann also wählen, ob er eine Ausbildung absolviert oder sein Abitur ablegt.

Wie würden Sie das Klima an Ihrer Schule beschreiben und gibt es gemeinsame Aktivitäten außerhalb der Schule?

Bei uns wird sehr viel Wert auf ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern gelegt. Es gibt keine verschlossenen Lehrerzimmer und wir alle haben stets ein offenes Ohr für die Anliegen unserer Schüler.
Gemeinsame Aktivitäten gibt es natürlich. In unserem beruflichen Gymnasium zum Beispiel gibt es eine ganze Reihe von Aktivitäten außerhalb der Schule, so zum Beispiel alle zwei Jahre eine Fahrt nach London, Abschlussfahrten und ein Skilager. Da wir neben den Fremdsprachen Französisch auch Tschechisch anbieten, liegt es auf der Hand, dass wir auch nach Tschechien fahren. So gibt es zum Beispiel Exkursionen nach Liberec.


Warum sollte man Löbau als Ausbildungsstandort wählen und wie werden Jugendliche motiviert, in der Region zu bleiben?

Unser oberstes Credo ist es, den Jugendlichen das Gefühl zu geben, willkommen zu sein und zu vermitteln, dass sie in der Region gebraucht werden. Innerhalb eines Ausbildungsberufes sind die Jugendlichen in unterschiedlichen Unternehmen in der Ausbildung.
Um das regionale Bewusstsein zu stärken, stellen die Jugendlichen sich gegenseitig ihre Unternehmen vor bzw. unternehmen gemeinsame Betriebsexkursionen in die Ausbildungsbetriebe.
Ähnlich verfahren wir auch mit Partnerunternehmen für unsere Abiturienten. Hier werden im Rahmen der Projektwochen Aufgaben an die Schüler vergeben, welche diese dann in einer Präsentation vor den anderen Schülern vorstellen.

Frau Bronlik, am BSZ Löbau besteht auch die Möglichkeit, das Abitur abzulegen. Wie ist das organsiert?

Wie schon erwähnt bieten wir entsprechend der dualen Ausbildung auch das berufliche Gymnasium an in den Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Technikwissenschaften mit Bautechnik oder Datenverarbeitungstechnik sowie Agrarwissenschaft.
Voraussetzung ist ein Notendurchschnitt von 2,5. Nach dem elften Schuljahr werden die Klassen aufgelöst und für alle Fächer Kurse gebildet. Im Unterschied zum Allgemeinen Gymnasium entspricht ein Leistungskurs der gewählten Fachrichtung.
Nach drei Jahren legt man das Abitur ab und kann anschließend wählen, ob man an einer Universität oder Hochschule studiert oder sich für eine Berufsausbildung in der Region entscheidet.

 

BERUFSSCHULE

BAUTECHNIK
Grundstufe: alle Bauberufe
Fachstufe:
– Ausbaufacharbeiter/-in (Zimmererarbeiten)
– Beton- und Stahlbetonbauer/-in
– Hochbaufacharbeiter/-in (Maurerarbeiten, Beton- und Stahlbauarbeiten)
– Maurer/-in
– Straßenbauer/-in
– Tiefbaufacharbeiter/-in (Straßenbauarbeiten)
– Zimmerer/-in

PRODUKTION UND DIENSTLEISTUNG IN UMWELT UND
LANDWIRTSCHAFT
– Gärtner/-in (Zierpflanzenbau)
– Landwirt/-in
– Tierwirt/-in

TEXTILTECHNIK UND BEKLEIDUNG
– Maschinen- und Anlagenführer/-in – Textiltechnik

WIRTSCHAFT UND VERWALTUNG
– Industriekaufmann/-frau
– Kaufmann/-frau – Einzelhandel
– Kaufmann/-frau – Groß- und Außenhandel
– Steuerfachangestellte/r
– Verkäufer/-in

BERUFSVORBEREITUNGSJAHR (BVJ)
– Bautechnik
– Holztechnik
– Ernährung, Gästebetreuung und hauswirtschaftliche Dienstleistung
– Produktion und Dienstleistung in Umwelt und Landwirtschaft

 

BERUFLICHES GYMNASIUM

– Agrarwissenschaft
– Technikwissenschaft (Bautechnik, Datenverarbeitungstechnik)
– Wirtschaftswissenschaft

 

FACHSCHULE

TECHNIK
– Bautechnik

 

BERUFSBILDENDE FÖRDERSCHULE

– Ausbaufacharbeiter/-in
– Bauten- und Objektbeschichter/-in
– Bürokraft
– Fachkraft – Metalltechnik
– Fachpraktiker/-in Küche
– Fachpraktiker/-in für Metallbauer
– Fachpraktiker/-in für Zerspanungsmechanik
– Gartenbauwerker/-in
– Hauswirtschaftstechnische/r Helfer/-in
– Hochbaufacharbeiter/-in
– Landwirtschaftswerker/-in
– Tiefbaufacharbeiter/-in

 

BERUFSVORBEREITUNGSJAHR (BVJ)

1-jährig
– Ernährung, Gästebetreuung und hauswirtschaftliche Dienstleistung / Produktion und Dienstleistung in Umwelt und Landwirtschaft
– Metalltechnik / Bautechnik
– Textiltechnik und Bekleidung / Ernährung, Gästebetreuung und hauswirtschaftliche Dienstleistung
– Wirtschaft und Verwaltung

GESTRECKTES BERUFSGRUNDBILDUNGSJAHR

2-jährig, Schulversuch
– Bautechnik / Holztechnik
– Holztechnik / Ernährung, Gästebetreuung und hauswirtschaftliche Dienstleistung

INSIDERTREFF 2018

Wir sind auf dem INSIDERTREFF in Löbau am 2. Juni 2018 an
Stand H2 - 8 ( Plan H2 - 8 )
zu finden.

INSIDER berichten

Ralf Krause, ehemaliger Schüler am BSZ Löbau, ist jetzt Lehrer an der Pestalozzi-Oberschule in Neusalza-Spremberg

ICH WÜRDE DEN WEG WIEDER SO WÄHLEN.

Mein Name ist Ralf Krause und ich bin Lehrer an der Pestalozzi-Oberschule Neusalza-Spremberg für die Fächer Mathematik und Geschichte. Ich möchte nun einmal kurz meinen Bildungsweg beschreiben, welcher nicht direkt über das Gymnasium an die Universität führte.
Nach der Grundschule besuchte ich die Pestalozzi-Mittelschule in Neugersdorf, welche ich erfolgreich mit dem Realschulabschluss im Jahr 2005 verlies. Danach wechselte ich auf das Berufliche Gymnasium in  Löbau. In der Oberstufe absolvierte ich die Leistungskurse Bautechnik und Mathematik. Der Weg über das Berufsschulzentrum Löbau zum Abitur war für mich genau der richtige Weg, da ich selbst entscheiden konnte, welchen Lebensweg ich einmal einschlagen möchte. Nach dem Erreichen der Allgemeinen Hochschulreife studierte ich zunächst die Lehramtsfächer Geschichte und   Gemeinschaftskunde/ Rechtserziehung/ Wirtschaft. Im Jahr 2012 wechselte ich in das Lehramt an Mittelschulen für die Fächer Mathematik und Geschichte.
Seit dem ersten Februar 2016 bin ich nun fertig ausgebildeter Lehrer für das Lehramt an Oberschulen.