www.facebook.com www.kreis-goerlitz.de www.planet-beruf.de
Jugendlichen Lust aufs Hierbleiben machen
31.01.2012

Die Resonanz auf die mittlerweile 4. Zukunftskonferenz, die am 27. Januar im Beruflichen Schulzentrum Christoph Lüders in Görlitz stattgefunden hat, zeigt ein deutlich gestiegenes Interesse am Thema Berufsorientierung. Die Organisatoren des Regionalen Übergangsmanagements (RÜM) und des JOBSTARTER-Projekts „Ausbildungsagentur Passgenau“ sind rundum zufrieden. „Es waren rund 1.000 Schüler aus 20 Schulen des Landkreises Görlitz dabei. Das ist eine deutliche Steigerung der Teilnahme gegenüber den letzten Jahren“, stellte RÜM-Projektleiterin Sabine Schaffer erfreut fest.

Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse aus dem gesamten Landkreis konnten sich individuell, gezielt und praxisorientiert im Rahmen von gestalteten Workshops über Branchen, Berufe und Studienmöglichkeiten informieren. Bei den KfZ-Mechatronikern konnten Schüler an Autoteilen schrauben, bei den Friseuren entstanden an Modellköpfen moderne Frisuren und bei den Bäckern wurden nicht nur kleine Brötchen gebacken.

Gestaltet wurden die Workshops überwiegend von den Azubis der Unternehmen, die den Jugendlichen damit Perspektiven in der Heimat aufgezeigt und Lust aufs Hierbleiben gemacht haben. „Die Zukunftskonferenz soll den Jugendlichen das Gefühl vermitteln, dass sie in der Region gebraucht werden und gute berufliche Möglichkeiten haben“, so Frau Schaffer.

Wie bereits 2011 fand parallel eine Fachtagung des Regionalen Übergangsmanagements des Landkreises Görlitz statt. Unter dem Titel „Hiergeblieben - Zukunftsperspektiven im Landkreis Görlitz“ wurde über Strategien und Lösungsansätze zum besseren Übergang von der Schule in die Ausbildung beraten.

Kultusminister Roland Wöller, Landrat Bernd Lange und Vertreter der Wirtschaft waren sich einig, dass es auch zukünftig im Landkreis zur besseren Abstimmung der Berufsorientierung eine zentrale Koodinierungsstelle wie das Regionale Übergangsmanagement geben muss. Der Landkreis will sich dieser Herausforderung stellen und gemeinsam mit allen Partnern tragfähige Strukturen aufbauen, die auch nach Auslaufen der Förderung im August 2013 funktionieren.