www.facebook.com www.kreis-goerlitz.de www.planet-beruf.de
Fit für den Beruf
28.06.2012

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH), ein Förderprogramm der Bundesagentur für Arbeit, unterstützen Jugendliche dabei, ihre Berufsausbildung erfolgreich abzuschließen.

Viele Betriebe wagen es, Jugendliche mit schwachen Zeugnissen einzustellen. Denn mit der Einstiegsqualifizierung oder ausbildungsbegleitenden Hilfen werden auch Jugendliche ohne notwendige Ausbildungsreife an eine Ausbildung herangeführt. Einmal motiviert, sollen nun aus Schulabbrechern nicht auch noch Lehrabbrecher werden. Sie werden für das Arbeitsleben fit gemacht.

Die Berufsberatung fördert hiermit die Berufsausbildung von lernbeeinträchtigten und sozial benachteiligten Auszubildenden. Sie schreitet helfend ein, wenn eine Ausbildungsstelle in einem Betrieb ohne Förderung nicht vermittelt werden kann oder ein Abbruch der Ausbildung droht. Über die Voraussetzungen einer Förderung sowie über die Maßnahmeinhalte informieren die örtlichen Agenturen für Arbeit oder auch die IHK.

Die Leistung zielt darauf ab, Jugendlichen, die besonderer Hilfen bedürfen, durch Förderung des Erlernens von Fachtheorie, Fachpraxis, Stützunterricht zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten sowie durch sozial-pädagogische Begleitung die Aufnahme, Fortsetzung sowie den erfolgreichen Abschluss einer erstmaligen betrieblichen Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen zu ermöglichen.

Auch eine Zweitausbildung kann gefördert werden, wenn diese zu einer dauerhaften Eingliederung am Arbeitsmarkt führt. Ausbildungsbegleitende Hilfen müssen aber über betriebs- und ausbildungsübliche Inhalte hinausgehen. Für die Durchführung erhalten die Bildungsträger die erforderlichen Maßnahmekosten.

Info: www.arbeitsgentur.de