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9200 Besucher wollen wissen, was geht
26.05.2014

Organisatoren zeigen sich sehr zufrieden – Pfiffigster Schüler kommt aus Zittau – Freie Schule Boxberg siegt beim Finale von „Wissen, was geht“

Die Organisatoren der Ausbildungsmesse INSIDERTREFF haben nach der zweiten Auflage der Veranstaltung am 24. Mai in Löbau ein erstes positives Fazit gezogen. Rund 9.200 Besucher strömten auf das Messegelände. „Wir freuen uns, dass wir erneut so viele Menschen anlocken konnten, obwohl Petrus seine Schleusen öffnete und die Achtklässler im Norden des Landkreises Görlitz an diesem Tag ihre Jugendweihe feierten“, sagte Projektleiterin Sabine Schaffer von der Koordinierungsstelle für Berufs- und Studienorientierung, die gemeinsam mit dem Verein Lausitz Matrix die Messe organisierte. Die reinen Besucherzahlen seien aber nur zweitrangig, so Sabine Schaffer. Im Vordergrund stehe die Qualität. „Mit der Qualität der Angebote sind wir sehr zufrieden. Die Aussteller haben nach der Pilotveranstaltung im letzten Jahr sowohl in ihre Stände investiert als auch in die Mitmachangebote. Hier sind wir auf einem sehr guten Weg." In den nächsten Tagen wollen die Messe-Organisatoren bei den Ausstellern nachfragen, wie sie die Messe einschätzen. Ob der Insidertreff ein Erfolg war, entscheidet sich am Ende dadurch, wie viele Gespräche mit interessierten Schülern geführt wurden und ob durch die Messe Klebeeffekte entstehen, also Schüler ein Praktikum machen, sich bewerben und offene Ausbildungsstellen besetzen.

Mit den Neuerungen auf der Messe, waren die Organisatoren sehr zufrieden. So wurde die offizielle Eröffnung mit den Auftritten der Tanzschule Matzke und der „Mentalisten“ Thomas Majka und Vincent Frommer im Vergleich zum Vorjahr noch kurzweiliger. Geglückt ist auch das Experiment, die Blumenhalle als zweiten Ausstellungsbereich zu nutzen. Dadurch verteilte sich das Publikum besser. Lange Schlangen waren auch an den Versorgungsständen nicht zu sehen. Nachdem die Caterer im Vorjahr vom Publikumsansturm überrascht wurden, waren sie diesmal mit mehr Ständen perfekt vorbereitet. Sehr gut angenommen wurden Serviceangebote am zentralen Insidertreff-Punkt. Dort erhielten Jugendliche ein tagesaktuelles Verzeichnis mit den offenen Ausbildungsstellen der Aussteller (immerhin über 100 freie Ausbildungsstellen für 2014) und konnten sich für die Angebote von „Schau rein! – Die Woche der offenen Unternehmen“ direkt anmelden.

Einen Höhepunkt bildete das Finale im Wirtschaftsquiz „Wissen, was geht“, das die Koordinierungsstelle für Berufs- und Studienorientierung im Landkreis Görlitz gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren Görlitz durchgeführt hatte. Nachdem sich 538 Schüler beteiligt hatten, wurden zehn Teilnehmer ausgelost, die alle Fragen richtig beantwortet hatten und nach Löbau zum Finale eingeladen. Dort gewann Lukas Bräuer von der Parkschule Zittau den 1. Platz vor Emely Fränkel (Scultetus Oberschule Görlitz) und Anna Hoffmann (Oberschule Niesky). Dafür bekamen sie Schecks von den Wirtschaftsjunioren in Höhe von 100, 75 und 50 Euro. Im anschließenden Finale der aktivsten Schulen ging es dann auf der Bühne um 1.000 Euro von der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. Nach dem Vorbild der legendären Fernsehsendung „Schätzen Sie mal“ mussten die gemischten Lehrer-Schüler-Teams aus Boxberg, Krauschwitz, von der Parkschule Zittau und der Scultetus Oberschule Görlitz Fragen aus dem Landkreis beantworten. Den entscheidenden fünften Punkt machte die Freie Schule Boxberg, die sich danach riesig über ihren Erfolg freute. Genauso erfreut waren die Initiatoren des Wettbewerbs. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz und überlegen gemeinsam mit dem Landkreis, ob wir dieses Quiz in einer ähnlichen Form wiederholen, da es Schülern und Lehrern eine gute Möglichkeit bietet, sich in spielerischer Form mit der Wirtschaft, den Unternehmen und den Ausbildungsmöglichkeiten im Landkreis auseinanderzusetzen“, sagte der Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Peter Schade.

 

Fotoimpressionen

Das praktische Ausprobieren bei den Ausstellern stand im Vordergrund der Messe ...

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