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Mit Berufsausbildung zum Abitur (DUBAS)
05.01.2018

Seit Ausbildungsbeginn 2011/2012 besteht in Sachsen die Möglichkeit einen Berufsabschluss und die allgemeine Hochschulreife (Abitur) im Doppelpack zu erwerben. Die theoretische (schulische) Ausbildung findet im Beruflichen Schulzentrum statt. Kombiniert werden die allgemeinbildenden und berufsbezogenen Unterrichtsinhalte der jeweiligen Fachrichtung am Beruflichen Gymnasium mit den berufsübergreifenden und berufsbezogenen Inhalten der Berufsschule. Die betriebliche Ausbildung findet in gewohnter Form im Unternehmen statt und qualifiziert den Auszubildenden zu einer Teilnahme an der Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Dresden. Hierzu wird zwischen dem Auszubildenden und dem Unternehmen ein entsprechender Ausbildungsvertrag über die jeweilige Ausbildungsdauer abgeschlossen.

Die "Duale Berufsausbildung mit Abitur Sachsen" (DuBAS) ist derzeit in den folgenden Beruflichen Schulzentren und den genannten Ausbildungsberufen möglich:

Berufliches Schulzentrum für Elektrotechnik in Dresden
Fachinformatiker
IT-Systemelektroniker
Mechatroniker

Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft und Technik Bautzen und Berufliches Schulzentrum der Stadt Leipzig
Industriemechaniker
Werkzeugmechaniker (nur Leipzig)
Zerspanungsmechaniker

Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft II Chemnitz
Industriekaufmann
 

Wichtige Hinweise für das Bewerbungsverfahren

Die Teilnahme an DUBAS setzt für die Schüler eine erfolgreiche Aufnahme am beruflichen Gymnasium voraus. Spätestens zum Ende des Schulvertrages muss ein Ausbildungs­vertrag abgeschlossen sein, um eine erfolgreiche Durchführung von DUBAS zu sichern. Daher sollten nicht nur die schulischen Leistungen zur Aufnahme an das Berufliche Gymnasium, sondern auch das notwendige Interesse am jeweiligen Ausbildungsberuf mit den dafür einhergehenden sozialen Kompetenzen erfüllt sein. Faktoren die hinsichtlich für eine erfolgreiche Bewerbung an einem Ausbildungsunternehmen und der damit verbundenen erfolgreichen Doppelqualifizierung vorausgesetzt werden, sind Naturwissenschaftliches Interesse, Begeisterung für Technik aber auch Persönlichkeitsmerkmale wie selbstständige Arbeitsweise, Selbstorganisation, Pflichtbewusstsein, zielführende Kommunikation mit anderen Beteiligten, Beharrlichkeit und vor allem Durchhaltvermögen.

Vertragsgestaltung:

In den IT-Berufen und im Beruf Industriekaufmann/-frau wird für die Klasse 11 (erstes Jahr) ein Schulvertrag, für die weiteren 3 Jahre muss ein Ausbildungsvertrag geschlossen werden in den Metallberufen und im Beruf Mechatroniker wird bis zur Mitte der Klassenstufe 11 (erstes Halbjahr) ein Schulvertrag, für die weiteren 3½ Jahre muss ein Ausbildungsvertrag geschlossen werden für die Praktikumszeiten innerhalb des Schulvertrages muss ein Praktikumsvertrag abgeschlossen werden. Darüber hinaus kann aber auch für die gesamte Zeit des Schulvertrages ein Praktikumsvertrag abgeschlossen werden. Als Empfehlung können Sie hier einen Mustervertrag herunterladen
Durchlässigkeit der Bildungsgänge:

Bis zum Ende der Klassenstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums ist ein Wechsel in die Regelausbildung des Beruflichen Gymnasiums möglich. Dieser Wechsel ist dann notwendig, wenn bis dahin kein Berufsausbildungsvertrag abgeschlossen wurde.
Auszubildende, die den Anforderungen des Beruflichen Gymnasiums nicht gewachsen sind, können die begonnene Berufsausbildung in Abstimmung mit dem Ausbildungs­betrieb über die festgelegte Ausbildungsdauer fortsetzen.